Ein Relaunch der betagten Webseite ist notwendig.
Drei Ansätze bieten sich an:
- Eine mobile Webseitenversion per CSS
- Eine separate, mobile Webseite
- Eine eigene Applikation ( App )
Welcher dieser 3 unterschiedlichen Ansätze oder auch eine Kombination aus diesen letztendlich zum Einsatz kommt ist sowohl Zielgruppen-, als auch Inhaltsabhängig. Das Kosten- Nutzen-Verhältnis bzw. der ROI sollte bei der Entscheidung nicht im Vordergrund stehen.
Lösung 1 : Mobile Webseite per CSS
Sicherlich die kostengünstigste Variante, wird doch nur die komplette alte Webseite per Cascading Stylesheets (CSS) in einen Mobile-Endgeräte freundlichen Anzug gesteckt. Das ist schnell realisiert da keine Inhalte modifiziert und angepasst werden müssen. Optisch ansprechend, lässt sich das nicht in allen Fällen umsetzen, da u.U. lange vertikale Scroll-Wege entstehen, sowie Grafiken, Bilder oder Fotos nicht mehr optimal in Szene gesetzt werden. Es findet keine Reduktion der Inhalte statt, was auch lange Ladezeiten auf den mobilen Endgeräten zur Folge hat, da meist nur beschränkte Bandbreiten zur Verfügung stehen. Bei weniger komplexen Webseiten ist dies aber durchaus eine Alternative die Sinn macht.
Lösung 2 : Die separate mobile Webseite.
Diese Variante bietet die Möglichkeit die Inhalte optimal auf die Zielgruppe zuzuschneiden. Das Design wird für mobile Endgeräte optimiert. Menüs und Inhalte werden reduziert. Flash und Silverlight möglichst ausgeklammert, da die meisten Smartphones hiermit überfordert sind. Die Inhalte werden schnell geliefert. Auch geringe Bandbreiten machen flüssiges Erkunden möglich. Das Design sollte sich an die offizielle Webseite anlehnen, so dass der Wiedererkennungswert gegeben ist. Erreicht wird die mobile Webseite über die bekannte URL des Unternehmens. Eine automatische Client-Erkennung über Viewport-Tags leitet die Besucher automatisch auf die richtige Webseite. Ganz nebenbei erhält man auf diesem Weg eine für Facebook geeignete Fan- bzw Firmenseite, die perfekt in das 520 Facebook Pixel-Fenster passt.
Lösung 3 : Die mobile App.
Nicht wirklich vergleichbar mit einer Webseite bietet eine spezielle mobile Applikation Nutzen für einen bestimmten Zweck. Beispiele sind Übertragung von Fehlermeldungen, Messergebnissen, Zeiterfassungen oder GPS Daten. Eine App kann auf die gesamte Hardware des Gerätes zugreifen und daher sehr differenzierte Dienste anbieten, was eine Webseite nicht leisten kann. Lösung 3 ist also sehr speziell. Das Apple Forum bietet hierzu weitere Informationen.
Für welche Lösung man sich letztlich entscheidet hängt stark von der Zielgruppe und vom erwarteten Nutzen ab. Für einfache Webseiten ist Lösung 1 durchaus probat. Die Empfehlung geht aber, bei heutigem Stand der Technik, eindeutig zu der separaten mobilen Seite, eventuell in Verbindung mit einer App für sehr spezielle Aufgaben. Sollte ein Relaunch geplant sein ist auf jeden Fall die mobile Version zu berücksichtigen. Der mobile Surfer darf heute nicht mehr vernachlässigt werden.






