Mit Windows 10 geht Microsoft geläutert auf die Bedürfnisse der Anwender, besonders der professionellen Anwender ein. Das Kachel-Desaster mit Windows 8 soll schnell vergessen werden. Optimierungen für große Monitore im Business-Bereich stehen dabei ebenso im Focus wie das Handling auf mobilen Devices. Es fällt beim Testen der Beta Versionen schnell auf, dass Microsoft an sehr vielen Stellen nachgearbeitet hat, damit Profis und Business-Anwender besser mit dem System arbeiten können. Das Nutzerlebnis ist durchaus positiv. Ein schnelles Update ist also angeraten, zumal das Update im ersten Jahr kostenlos verteilt wird.

Die wichtigsten Neuerungen bei Windows 10 sind

  1. Das flexible Startmenü

    Im neuen Startmenü begegnen sich Kacheln und klassische Menüeinträge. Es ist flexibel konfigurierbar und somit sowohl voll Bürotauglich als auch für den spielerischen, privaten Einsatz hervorragend gerüstet. Windows 8 User werden aufatmen.

  2. Edge – Der neue Browser ersetzt den verstaubten Internet Explorer

    Nach 20 Jahren wird der Internet Explorer vordergründig beerdigt. Das Einzige, was an den IE erinnert ist das „E“ im neuen Edge. Doch anders als sein Vorgänger will Edge besser als Firefox und Chrome sein. Im April 2015 stellte Microsoft seinen neuen Browser mit der schnellsten Rendering Engine aller Zeiten auf der Entwicklerkonferenz Build 2015 vor. Der IE bleibt aber, wegen kompatibilitäts Vorsorge in Windows 10 trotzdem erhalten.

  3. Enge Verzahnung mit externer Hardware – HoloLens

    Die Hardwareunterstützung wird mit Windows 10 deutlich verbessert. XBox, HoloLens und biometrische Schnittstellen zur Authentifizierung sind State of the Art.

  4. Die Sprachsteuerung Cortana

    Was bei Apple als Siri flirtet ist bei Microsoft nun Cortana. Weiblich intuitiv wird die Sprachsteuerung die User vor allem auf den mobilen Devices beglücken.

  5. Universelle Apps laufen auf Desktops und auf Smartphones

    Die Entwickler sind verzückt. Mit Windows 10 und Visual Studio 2015 wird das Entwickeln von Apps deutlich einfacher. Diese Apps laufen auf allen Systemen, egal ob Desktop, Tablet oder Smartphone.

  6. Virtuelle Desktops: Alle für einen – Einer für alle

    Virtuelle Desktops stellen für jede Umgebung die optimalen Einstellungen zur Verfügung. Ein Desktop für das Büro, einer für Zuhause, einer für einen Mitbenutzer oder schlicht und einfach einer für das Tablet. Der Mac lässt grüßen.

Die Harwarevorrausetzung die von Microsoft genannt werden muss man ignorieren wenn das System Freude bereiten soll. Es gilt wie immer, je mehr desto schneller und stabiler läuft das System.

Wir enpfehlen folgende

Hardware für Windows 10 (Hardwarevorraussetzungen)

  • Dualcore Prozessor

  • 4 GB Arbeitsspeicher

  • Schnelle 500 GB Festplatte

  • Grafikkarte kompatibel mit dem neuen DirectX-12

  • 22 Zoll Monitor

Wann Windows 10 offiziell im Appstore auftauchen wird ist noch offen. AMD-Chef Lisa Su nannte zuletzt jedoch ein Erscheinungstermin schon Ende Juli. Das wäre früher, als erwartet.