Es ist soweit, der Windows Server 2016 ist ab 10. Oktober 2016 bei den autorisierten Microsoft Distributoren erhältlich. Die Editionen Datacenter, Standard und Essentials wurden im Windows Server Kompetenz Club, in den Kino Veranstaltungen 2015 / 2016, den Mitgliedern ausführlich vorgestellt. Mit dabei war in Frankfurt Main am 30.08.2016 unser Geschäftsführer Arnold Margolf. Spannende Live Demonstrationen zeigten das enorme Leistungspotenzial des neuen Server im Besonderen im Bereich der Virtualisierung Hyper-V. Dieser Server bettelt regelrecht um die Installation in einer Virtualisierungsumgebung um seine Leistungsfähigkeit zu entfalten. Gerade die Speicher Virtualisierung ist mit dem neuen Server recht einfach geworden. Redundante Speicher Cluster ermöglichen höchstmögliche Daten- und Ausfallsicherheit auf leistungsfähiger Hardware. Shielded Virtual Machines, Software-Defined Storage und Softwarte-Defined Networking sind allerdings der Datacenter Edition vorbehalten.

Der Standard Server eignet sich für Unternehmen die mit einer robusten Server Virtualisierung Ihre Hardwarelandschaft eindampfen und konsolidieren wollen. Firmen mit weniger als 50 Nutzern können hierzu auf die preiswerte Essentials Edition setzen.

In der Datacenter und Standard Edition stehen 3 Installationstypen zur Verfügung.

  • Der Desktop Experience Server mit grafischer Oberfläche

  • Der Core Server

  • Der Nano Server

Der Nano Server ist ein extrem leichtgewichtiges Betriebssystem, das sich in erster Linie für Cloud- Anwendungen auf Basis von Containern und Microservices eignet. Dieser Server muss zur Installation für seine Spezialisierung jeweils deployed werden.

Wichtig bei allen Planungen ist, sich die neuen Lizenzierungsbedingungen anzuschauen. Der Windows Server 2016 wird nicht auf Prozessor-Ebene sondern auf der Core-Ebene lizenziert.  4 Regeln sind hier zu beachten, dann klappt’s auch mit der Lizenzierung:

Die 4 Regeln der Windows Server 2016 Lizenzierung

  • Regel Nr. 1: Jeder physische Prozessor wird mit mindestens acht Kernen gewertet.

  • Regel Nr. 2: Jeder physische Server wird mit mindestens 16 Kernen gewertet.

  • Regel Nr. 3: Alle physischen und aktiven Kerne im Server müssen unter Berücksichtigung der Regeln 1 und 2 lizenziert werden, damit ein Standard Server zwei und ein Datacenter Server unlimitierte VM-Rechte besitzt.

  • Regel Nr. 4: Um mit der Standard Edition zwei weitere VM-Rechte zu erhalten, müssen alle physischen aktiven Kerne erneut lizenziert werden.

Der Windows Server Kompetenz Club stellt hierzu einen Lizenzkonfigurator zur Verfügung um die Microsoft Partner zu unterstützen.